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"Auf Wurzelsuche in NRW"
Gräbt man in den Anfängen unserer Vereinsgeschichte nach, dann entdeckt man Wurzeln, die bis zum Jahr 1937 reichen. Die Suche nach der Entstehungsgeschichte des hiesigen Ortsverein des Sauerländischen Gebirgsvereins ist deswegen erschwert, weil die Aktenlage aus der Zeit des Nationalsozialismus ausgedünnt ist und spätere Amtsträger in der Nachkriegzeit daran interessiert waren, Zeugnisse aus jener unheilvollen Zeit vorsichtshalber zu vernichten. Aber irgendwo und irgendwie kamen doch Informationen über die ersten Wurzeln unseres Vereins ans Tageslicht.
Der Anschluss des Bergischen Landes an das Wandergebiet des SGV dauerte lange – nämlich von 1922 bis 1934. Den Bezirk Bergisches Land gab es vor 1922 nicht, er nannte sich ab 1934 “Gau Bergisches Land”. Als immer mehr Abteilungen gegründet worden waren wurde der “Gau Bergisches Land” 1936 in die Bezirke Niederberg und Oberberg aufgeteilt. Schon im Jahre 1937 hielt man die Aufteilung des Bezirks Unterberg in zwei neue Bezirke, nämlich in Berg und Unterberg, für zweckmäßig. Die jahrelangen Bemühungen (1942), die Bezirke Niederberg, Berg und Oberberg mit dem Hauptverein zu vereinen, machte der Zweite Weltkrieg (1939-1945) zunichte. Die Militärregierung genehmigte dann 1947 die weitere Vereinsarbeit des SGV. Die Gründung des Bezirks Bergisches Land kam 1976 durch die Fusion der ehemaligen Bezirke Berg und Oberberg zustande. In den vergangenen Jahren kamen 1993 die Abteilung “Homburger Land” und 2005. “Die Straße der Arbeit, jetzt -Bergische Entdecker- hinzu.
Im Jahre 2010 war es dann endlich so weit, dass aus den SGV Bezirken "Bergisches Land" und "Niederberg" durch eine gemeinsame SGV Region Bergisches Land / Rheinland e.V mit 21 Abteilungen entstand. Bis heute herrscht in den allen Abteilungen des früheren Bezirks “Bergisches Land” und "Niederberg" ein reges Vereinsleben; es gibt ein verstärktes Interesse an naturnaher Freizeitgestaltung und Geselligkeit.
Die Abteilung wurde am 12. Jan. 1937 in Kürten – mit zehn Mitgliedern – gegründet. Gründungsväter waren: Der Kürtener Amtsbürgermeister und erster Vorsitzender, Friedrich Thedieck, der Fabrikant und stellvertretende. Vorsitzende Fritz Breitenbach, der Lehrer und Kassenwart des Vereins, Wilhelm Häuser, sowie Amtsobersekretär und Schriftführer, Josef Eulgem.
Bereits am 6. Oktober 1942 bestand die Abteilung bereits aus insgesamt 50 Personen, die im Jahre 1938 beigetreten sind. Darunter befanden sich
43 männliche und 7 weibliche Mitglieder, die das Geschehen in der Abteilung bestimmten. Nimmt man die Mitgliederliste einmal genauer unter die Lupe, so kann man sagen, dass es sich um eine bunte Palette quer durch alle Berufsstände handelte. Auch die Vereine mussten nach dem Krieg gewissermaßen wieder von vorne anfangen. Erst im Jahre 1974, als niemand mehr wusste, dass die Abteilung schon seit 1937 bestand, wurde die Abteilung neu belebt. Den Vorsitz hatte damals Manfred Gösling, sein Stellvertreter Manfred Koch, und für die Finanzen war Schatzmeister Wolfgang Kaster verantwortlich.
Bei der Jahreshauptversammlung am 4. Februar 1976 übernahm ein neuer Vorstand mit dem Vorsitzenden Josef Graf und seinem Stellvertreter Josef Wisskirchen sowie mit dem Kassenwart Franz Rainer Bosbach die Geschicke der SGV Abteilung Kürten, die bis zum Jahre 2004 bestand.
Im Jahre 2004 erweiterten wir unser Abteilungsgebiet mit der Gemeinde Odenthal und nannten uns ab sofort SGV Ortsverein Kürten-Odenthal. Auf Grund unseres Zusammenschlusses wurde eine neue eigene Satzung erstellt. Wanderführer, Radwanderführer, Nordic Walking Guides, Tanzend in Bewegung, Kegeln mit Regeln sind Initiativen unseres SGV, die gemeinsam mit der Tätigkeit des Vorstandsteams, ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet werden: Insofern arbeitet der Ortsverein ganz und gar gemeinnützig.
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